24.04.2019

Südkurier: Futuristischer Elektrokleinbus geht ab Herbst in Friedrichshafen in den Testbetrieb

Der von ZF mitentwickelte Stadtbus für 15 Fahrgäste rollt ab Frühjahr 2020 in einem Werk in Aachen in Serie vom Band. Die Ratsfraktion der Grünen würde den flotten, abgasfreien Flitzer gern auch in der Fußgängerzone einsetzen.

Er wiegt so viel wie eine Oberklasse-Limousine, ist auch in seinen Maßen nicht größer, mit 2,5 Meter nur etwas höher. Doch im e.GO Mover finden 15 Menschen Platz, nicht nur fünf wie im normalen Auto. Zehn Fahrgäste können in dem elektrischen Stadtbus sitzen, dazu kommen fünf Stehplätze.

Ein kleines Raumwunder. Aber das allein macht noch keinen potenziellen Verkaufsschlager aus dem Fahrzeug, das es ab 2020 tatsächlich zu kaufen geben wird. Es ist der nach Herstellernagaben weltweit erste elektrische Kleinbus mit voller Straßenzulassung. Er darf also im öffentlichen Verkehr unterwegs sein. Und: Der Kleinbus kann automatisiert fahren, kommt also ohne Fahrer aus.

 

 

Link: Südkurier




12.04.2019

Pressemitteilung: Neue Mobilitätsformen für Berufspendler und Auszubildende

Kreis Coesfeld und e.2GO aus Aachen schließen strategische Kooperation zur Umsetzung neuer Mobilitätskonzepte

 

Aachen, 12. April 2019 – Eine strategische Kooperation zur Umsetzung neuer Lösungen für die betriebliche Mobilität vereinbarten gestern in Aachen der Kreis Coesfeld und die e.2GO GmbH, ein Dienstleister für die Realisierung innovativer Mobilitätskonzepte mit Sitz auf dem RWTH Aachen Campus. Beide Partner verfolgen gemeinschaftlich das Ziel, innovative und bezahlbare Lösungen insbesondere für die Mobilität von Pendlern und Auszubildenden zu entwickeln und im Kreis Coesfeld zu erproben.

Im Fokus der Zusammenarbeit zwischen dem Kreis Coesfeld und der e.2GO GmbH steht zum einen die gemeinsame Entwicklung von Mobilitätsstationen als zentrale Bausteine eines übergreifenden Mobilitätskonzeptes. Mobilitätsstationen sind als Knotenpunkte für den multimodalen Verkehr in der Region als sinnvolle Ergänzung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) sowie der betrieblichen Mobilität zu verstehen. Die Umsetzung geschieht möglichst unter dem Einsatz nachhaltiger Elektromobilität sowie der Einbindung verschiedener Verkehrsmittel. Zum anderen wollen die Partner in den kommenden Monaten neue Ansätze für eine bedarfsgerechte individuelle Mobilität erarbeiten, die im ländlichen Raum immer eine notwendige Ergänzung zum öffentlichen Verkehr bleiben wird.




08.04.2019

Automobilwoche: e.GO Mobile AG und AUTO1 GmbH kooperieren

In wenigen Wochen will e.GO Mobile AG aus Aachen damit beginnen, sein erstes Modell "Life" an Vorbesteller auszuliefern. Ab 2020 soll der Vertrieb dann über die B2B-Plattform Auto1 angekurbelt werden.

e.GO Mobile AG, der kleine E-Auto-Hersteller aus Aachen, hat einen neuen Vertriebskanal für sich erschlossen.

Ab 2020 arbeitet das Unternehmen mit "auto1.com" zusammen, einem Automobil-Großhändler, der sich mit seinem Angebot vornehmlich an den gewerblichen Gebrauchtwagenhandel richtet.

Die Auto1 Group werde das vergleichsweise günstige, viersitzige Kurzstrecken-Elektrofahrzeug e.GO Life als Neufahrzeug auf seiner Plattform anbieten, hieß es dazu in einer gemeinsamen Erklärung.

Die Serienproduktion des Modells läuft gerade mit der leistungsstärksten Version in Aachen Rothe Erde an. Günther Schuh, CEO der e.GO Mobile AG, sagte zu der neuen Vereinbarung: "Es gibt bereits über 3000 Vorbestellungen. Das zeigt uns, dass unsere Kunden bereit sind für den digitalen Vertrieb."

 

 

Link: Automobilwoche




08.04.2019

ecomento.de: e.GO Mobile-Chef Schuh: “Wir müssen aus dem Träumen ins Machen kommen”

e.GO Mobile bringt in wenigen Wochen sein erstes Elektroauto auf den Markt – den Kleinwagen Life. Der Gründer und Chef des Aachener Startups Günther Schuh macht sich dafür stark, dass auch die restliche Branche künftig moderne Stromer in den unteren Segmenten anbietet.

“Wir müssen aus dem Träumen ins Machen kommen”, forderte Schuh bei einem Kongress von Auto Motor und Sport in Stuttgart. Es sei an der Zeit, “mehr über Showcars hinauskommen”. Zwar gebe es mittlerweile diverse Elektroautos, diese seien jedoch zu groß und zu teuer. “Wir haben 50 rein elektrische Autos auf dem Markt, die keiner kauft”, kritisierte der e.GO Mobile-Chef.

Damit Elektroautos erschwinglicher werden, müssen die Autohersteller Schuh zufolge auf andere Konzepte setzen. Er glaubt: “Wir werden in den nächsten zehn Jahren keine echte Preissenkung in der Batterietechnologie bekommen.” Da kein Technologiedurchbruch absehbar sei, gelte es, Elektroautos anders zu bauen.

 

 

Link: ecomento.de




04.04.2019

Pressemitteilung: e.GO und AUTO1 Group kooperieren

Ab 2020 bietet AUTO1 Group das Elektroauto e.GO Life europaweit an

Aachen, 04. April 2019 – e.GO und AUTO1 Group, die digitalen Auto-Experten, werden in Zukunft kooperieren. Ab 2020 bietet AUTO1 Group das günstige, viersitzige Kurzstrecken-Elektrofahrzeug e.GO Life als Neufahrzeug auf seiner Plattform AUTO1.com, Europas führendem Online-B2B-Marktplatz für Gebrauchtwagen, an.

Die Serienproduktion läuft gerade mit der leistungsstärksten Version des e.GO Life 60 in der neuen Industrie 4.0 Fabrik in Aachen Rothe Erde an. „Es gibt bereits über 3000 Vorbestellungen. Das zeigt uns, dass unsere Kunden bereit sind für den digitalen Vertrieb. Wenn ein Lifestyle-Produkt wie unser e.GO Life über einen so innovativen digitalen Vertriebskanal wie AUTO1.com angeboten wird, ist der Kunde der Gewinner“, so Prof. Dr. Günther Schuh, CEO der e.GO Mobile AG.

 




03.04.2019

auto motor und sport: "Wir haben zu viele Elektroautos, die keiner kauft"

RWTH-Forscher Günther Schuh, zugleich Chef des Elektroautoherstellers e.GO in Aachen, hat die Autoindustrie aufgefordert, mehr kleine und günstige Elektroautos zu bauen und weniger Showcars.

„Wir müssen aus dem Träumen ins Machen kommen“, sagte Schuh am Dienstag (2.4.2019) auf dem auto motor und sport-Kongress in Stuttgart. e.GO wird seinen Kleinwagen e.GO Life am 9. Mai an den ersten Kunden ausliefern. Das Auto ist eines der günstigsten Elektroautos in Deutschland. „Wir haben sensationelle Vorschläge auf dem Technologiebereich.

Aber die Gefahr ist, dass alle nur spielen wollen“, so Prof. Schuh. „Wir müssen mehr über Showcars hinauskommen.“ Es gäbe zwar viele Modelle, aber die seien zu groß und zu teuer. „Wir haben 50 rein elektrische Autos auf dem Markt, die keiner kauft“, kritisierte Schuh.

Batterie-Preis bleiben hoch

Um Elektroautos günstiger anbieten zu können, müssten die Autohersteller andere Konzepte verfolgen. Denn in der Batterietechnik sei in den nächsten zehn Jahren keine Entwicklung absehbar, die die Energiespeicher deutlich günstiger machen. „Wir werden in den nächsten zehn Jahren keine echte Preissenkung in der Batterietechnologie bekommen.

 

 

Link: auto motor und sport