10.05.2019

RP Online: E-Auto aus NRW nimmt endlich Fahrt auf

Der e.GO „Life“ geht in Serie. Ministerpräsident Armin Laschet nahm in Aachen den ersten Wagen in Empfang. Weil Zulieferer die Kontrollen bei Autoherstellern seit dem Dieselskandal verschärft haben, startet die Auslieferung des Stadtautos später als geplant.

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Der e.GO „Life“ ist das erste Baby des Unternehmens. Eigentlich sollte das Stadtauto schon seit November auf den Straßen unterwegs sein. Dass es anders gekommen ist, hat mit dem Dieselskandal zu tun. Die Zulieferer haben die Regeln verschärft, ihr Misstrauen gegenüber großen Autoherstellern ist gewachsen. Und so überprüfen sie nun auch, wie ihre Teile in den Autos eingebaut und genutzt werden. Und das gilt nicht nur für Diesel-Hersteller, sondern auch für e.GO.

Günther Schuh sagt, dass der Dieselskandal nicht dazu geführt habe, dass die bundesweite Nachfrage nach emissionsarmen Fahrzeugen generell gestiegen sei. Vielmehr interessiere sich der Kunde für „attraktive, bezahlbare Mobilität“.

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Und was bietet das neue Auto? Knappe Haube, putzige Kulleraugen-Scheinwerfer und ein kurzes Heck – so ist der erste optische Eindruck. In den Kofferraum passen zwei Kästen Sprudel. Fahrer und Beifahrer sitzen bequem und leicht erhöht. Der „Life“ ist als Viersitzer zugelassen. Wer hinten einsteigen will, muss beim Zweitürer schon biegsam sein. Die Beinfreiheit auf den hinteren Plätzen ist eingeschränkt, was bei Stadtfahrten aber kein großes Manko ist. Der Elektromotor nimmt geräuschlos Fahrt auf, das maximale Drehmoment wird sofort erreicht. Der kleine Wendekreis macht sich im Stadtverkehr bezahlt. Mehr als 100 Kilometer kann der kleine Stromer am Stück zurücklegen. Aufgeladen werden kann er auch über ein herkömmliches Stromkabel.

 

 

Link: RP Online




10.05.2019

FAZ.net: Aachener Unternehmen liefert erste Elektroautos aus

Das Aachener Unternehmen e.GO hat ein Stadtauto mit Elektroantrieb entwickelt. Jetzt wurden die ersten Fahrzeuge ausgeliefert. Auf die günstigeren Modelle müssen Kunden aber noch etwas warten.

Der Aachener Elektroautohersteller e.GO bringt ein elektrisch angetriebenes Stadtauto auf die Straße: Das Unternehmen hat am Mittwoch die ersten Serienfahrzeuge seines Elektroautos e.GO Life ausgeliefert. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) nahm das erste Fahrzeug symbolisch in Empfang. Er gehört zu den ersten Käufern des in seiner Heimatstadt Aachen hergestellten Wagens.

 

 

Link: FAZ.net




10.05.2019

SPIEGEL ONLINE: Das etwas andere Elektroauto

Klein, leicht, günstig: Der e.GO Life soll das ideale E-Auto für Stadtbewohner sein. Das ist er auch, wenn man über ein paar Schwächen hinwegsieht - und schon immer von einem Sportwagen geträumt hat.

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Das werden wir nicht vergessen: Wie der e.GO Life auf der Landstraße zum GTI-Jäger mutierte. e.GO-Chef Schuh preist den Wagen aufgrund seiner guten Beschleunigung als den "Porscheschreck an der Ampel". Doch erstaunlicher ist die Haftung in Kurven durch die vergleichsweise breiten Reifen und den tiefen Schwerpunkt. Den Lastwechsel nimmt der e.GO Life müheloser als ein Porsche 911. "Man spürt einfach, wohin das Auto fährt", erklärte auch Ex-Rennfahrer Hans-Joachim Stuck bei der ersten Auslieferung begeistert. "Das ist das mit Abstand beste E-Auto, das ich je gefahren bin."

 

 

Link: SPIEGEL ONLINE




10.05.2019

Edison: Der e.GO Life rollt zu den Kunden

Firmengründer Günther Schuh hat die ersten Fahrzeuge der exklusiven Kleinserie des Elektroautos ausgeliefert. Ab dem Herbst gibt es dann auch die günstigeren Varianten des Kleinwagens. Und fahren durften wir ihn auch.

Seit vier Jahren hat er auf diesen Tag hingearbeitet, nun hat er es endlich geschafft: Günther Schuh, Gründer der Aachener e.GO Mobile AG, konnte seine kleinen E-Flitzer an die ersten Kunden übergeben. Käufer Nummer 1 war – natürlich rein zufällig – Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet. Der „liebe Armin“, wie Schuh ihn nannte, betonte aber, den e.GO Life aus eigener Tasche zu bezahlen und privat zu nutzen.

Zwei weitere Modelle gingen an den Aachener Oberbürgermeister Marcel Philipp und den Rektor der RWTH Aachen Ulrich Rüdiger, „meinen Chef“ wie Schuh ihn leicht ironisch betitelte. Denn der e.GO-CEO ist im Nebenberuf Professor für Produktionssystematik an der Hochschule und hat sein gesammeltes Wissen als Fertigungs-Experte in den viersitzigen Kleinwagen gesteckt, um endlich „ein bezahlbares Elektroauto zu entwickeln“.

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Und wie fährt sich nun der e.GO Life?

Wer will, findet in dem Viersitzer einiges zum Meckern: Der Blinker wirkt laut, auch weil der Antrieb so leise ist. Die Lenkung erfordert etwas mehr Kraft als sonst gewohnt. Der Einstieg zu den Sitzen hinten ist eher beschwerlich, da die Sitze nicht nach vorne fahren.

Aber es handelt sich eben um kein Modell der Premiumklasse, sondern um einen Kleinwagen, der in der günstigsten Version 15.900 Euro ohne Umweltprämie kostet. Der in der Stadt genau das tut, was ein Auto leisten sollte: keinen Lärm und keine Stickoxide produzieren, wenig Platz brauchen. Schnell an der Ampel losdüsen, um die Ecken wieseln und wendig einparken. Und wer einen oder beide Rücksitze umklappt, bekommt auch seine Einkäufe verstaut.

 

 

Link: Edison




09.05.2019

Pressemitteilung: Auslieferung der Aachener Elektroautos e.GO Life gestartet

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet nimmt den ersten e.GO Life entgegen

Aachen, 09. Mai 2019 – Heute begann die e.GO Mobile AG mit der Auslieferung des Elektroautos e.GO Life am Produktionsstandort in Aachen. Die ersten Serienfahrzeuge nahmen Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, der Oberbürgermeister der Stadt Aachen Marcel Philipp sowie der Rektor der RWTH Aachen University Prof. Dr. Ulrich Rüdiger entgegen. Das Elektroauto wird seit März 2019 im e.GO Werk in Aachen Rothe Erde hergestellt. Es liegen bereits 3300 Vorbestellungen vor.

 




08.05.2019

auto motor und sport: So gut fährt das günstigste E-Auto

Mit dem Life will das Aachener Start-up e.GO beweisen, dass Elektroautos für die Stadt durchaus günstig sein können, wenn man keine allzu großen Batterien einbaut und clever produziert. Besonders überraschend: Das Topmodell Life 60 macht sogar richtig Spaß.

Es ist nicht schwierig, ein Elektroauto zu bauen. Es ist jedoch schwierig, ein günstiges Elektroauto zu bauen. Professor Günther Schuh muss es wissen, mit dem StreetScooter entwickelte das Team rund um den Produktionsfachmann der RWTH Aachen schon einmal einen günstigen Stromer, der inzwischen von der Deutschen Post in Eigenregie weitergebaut wird. Schuhs jüngster Streich e.GO Life soll jedoch keine Pakete ausfahren, sondern Menschen in der Stadt lokal emissionsfrei und vor allem günstig ans Ziel bringen. So liegt das ab Spätsommer lieferbare Basismodell Life 20 mit 14,5-kWh-Batterie bei 15.900 Euro, nach Abzug der Elektro-Kaufprämie bleiben 11.900 Euro – inklusive Akku, für den keine monatliche Miete anfällt. Die getestete Topvariante Life 60 (23,5 kWh), mit der jetzt die Produktion beginnt, kostet nach Abzug der Prämie 15.900 Euro (19.900 Euro ohne Förderung). Dazwischen rangiert der e.GO 40 für (geförderte) 13.900 Euro.

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Fährt wie ein E-Go-Kart

Für schnelle Ampelstarts hingegen schon. Mit Nachdruck wuchtet sich der Stadtfloh aus dem Block, auf den ersten Metern dürften selbst doppelt so starke Verbrennerautos ihre Probleme haben, an ihm dranzubleiben. Vom tiefen Schwerpunkt durch die im Boden untergebrachten Batterien profitiert das Fahrverhalten. So wirft sich der Life mit Wonne in jede Biegung, die er seitenneigungsarm und neutral durchfährt.

 

 

Link: auto motor und sport






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