08.05.2019

auto motor und sport: So gut fährt das günstigste E-Auto

Mit dem Life will das Aachener Start-up e.GO beweisen, dass Elektroautos für die Stadt durchaus günstig sein können, wenn man keine allzu großen Batterien einbaut und clever produziert. Besonders überraschend: Das Topmodell Life 60 macht sogar richtig Spaß.

Es ist nicht schwierig, ein Elektroauto zu bauen. Es ist jedoch schwierig, ein günstiges Elektroauto zu bauen. Professor Günther Schuh muss es wissen, mit dem StreetScooter entwickelte das Team rund um den Produktionsfachmann der RWTH Aachen schon einmal einen günstigen Stromer, der inzwischen von der Deutschen Post in Eigenregie weitergebaut wird. Schuhs jüngster Streich e.GO Life soll jedoch keine Pakete ausfahren, sondern Menschen in der Stadt lokal emissionsfrei und vor allem günstig ans Ziel bringen. So liegt das ab Spätsommer lieferbare Basismodell Life 20 mit 14,5-kWh-Batterie bei 15.900 Euro, nach Abzug der Elektro-Kaufprämie bleiben 11.900 Euro – inklusive Akku, für den keine monatliche Miete anfällt. Die getestete Topvariante Life 60 (23,5 kWh), mit der jetzt die Produktion beginnt, kostet nach Abzug der Prämie 15.900 Euro (19.900 Euro ohne Förderung). Dazwischen rangiert der e.GO 40 für (geförderte) 13.900 Euro.

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Fährt wie ein E-Go-Kart

Für schnelle Ampelstarts hingegen schon. Mit Nachdruck wuchtet sich der Stadtfloh aus dem Block, auf den ersten Metern dürften selbst doppelt so starke Verbrennerautos ihre Probleme haben, an ihm dranzubleiben. Vom tiefen Schwerpunkt durch die im Boden untergebrachten Batterien profitiert das Fahrverhalten. So wirft sich der Life mit Wonne in jede Biegung, die er seitenneigungsarm und neutral durchfährt.

 

 

Link: auto motor und sport




06.05.2019

Energyload: e.GO Life in Berlin vorgestellt

Der e.GO Life, das günstige Elektroauto aus Aachen, welches es unter Berücksichtigung der Kaufprämie für Elektroautos bereits für unter 12.000 Euro zu kaufen geben soll, wurde am 04.05.2019 im stilwerk in Berlin dem breiten Publikum vorgestellt. Wir waren bei der Veranstaltung und konnten am Rande auch ein paar Informationen von Herrn Prof. Schuh, dem sympathischen Gründer von e.GO Mobile AG und StreetScooter, erhalten.

Wozu braucht es Elektroautos in der Stadt

Prof. Schuh erläutert die Probleme beim Verbrennungsfahrzeug. Das Schlimmste sei der Kaltlauf. Die optimierten und warmgefahren Verbrenner haben gar nicht so schlechte Werte. In den ersten drei Minuten beim Benziner, und beim Diesel innerhalb der ersten fünf Minuten, haben diese Fahrzeuge viel schlechtere Abgaswerte als die Normalwerte, weil das stöchiometrische Verbrennungsverhältnis noch nicht erreicht ist und die Katalyse noch nicht funktioniert. In dieser Zeit ist der Verbrenner 5- bis 10-mal umweltschädlicher, als er eigentlich sein sollte. Wenn nun morgens in Ballungsgebieten, insbesondere wenn es kalt ist, viele Autos losfahren, ist die Luft um den Faktor 5 bis 10 höher mit Abgasen belastet als im Normalbetrieb der Fahrzeuge. Wenn Autos mehrfach täglich kurze Strecken fahren sind diese eigentlich immer im Kaltbetrieb, bzw. erreichen faktisch nie die optimale Betriebstemperatur.

Die Elektromobilität ist einerseits für die Reduktion von CO2 von Bedeutung, doch gerade in Ballungsgebieten geht es in erster Linie um die Reduktion von Stickoxiden. In vielen Städten gibt es oftmals über mehrere Stunden Überschreitungen von NOx-Grenzwerten. „NOx ist ein Gift, während CO2 entscheidend für die Erderwärmung ist, jedoch kein Gift darstellt“, so Prof. Schuh. Gift ist eine Frage der Konzentration und diese Konzentrationen werden nur in den Städten erreicht. Insofern können Elektroautos auf dieser direkten Ebene zur Verbesserung der Lebensqualität in Städten beitragen.

Ist die Reichweitenangst eigentlich gar kein Problem?

Die HUK-Versicherung hat in einer Studie herausgefunden, dass 25% aller PKW in ihrer Nutzung NIE mehr als 150 Kilometer fahren. 37% aller PKW fahren NIE mehr als 200 Kilometer. Insofern hat ein Elektroauto wie der e.GO Life einen direkten und sofortigen Einfluss auf die Verbesserung der Lebensqualität in Städten, in vielen Fällen ohne Einschränkungen der Mobilität, da es die Reichweitenproblematik in vielen Fällen gar nicht gibt.

Die ganze Diskussion um die Luftqualität überzeugt immer mehr Menschen von Elektroautos. Allerdings soll ein Elektroauto auch Spaß machen und gut aussehen.

 

Link: Energyload




24.04.2019

Südkurier: Futuristischer Elektrokleinbus geht ab Herbst in Friedrichshafen in den Testbetrieb

Der von ZF mitentwickelte Stadtbus für 15 Fahrgäste rollt ab Frühjahr 2020 in einem Werk in Aachen in Serie vom Band. Die Ratsfraktion der Grünen würde den flotten, abgasfreien Flitzer gern auch in der Fußgängerzone einsetzen.

Er wiegt so viel wie eine Oberklasse-Limousine, ist auch in seinen Maßen nicht größer, mit 2,5 Meter nur etwas höher. Doch im e.GO Mover finden 15 Menschen Platz, nicht nur fünf wie im normalen Auto. Zehn Fahrgäste können in dem elektrischen Stadtbus sitzen, dazu kommen fünf Stehplätze.

Ein kleines Raumwunder. Aber das allein macht noch keinen potenziellen Verkaufsschlager aus dem Fahrzeug, das es ab 2020 tatsächlich zu kaufen geben wird. Es ist der nach Herstellernagaben weltweit erste elektrische Kleinbus mit voller Straßenzulassung. Er darf also im öffentlichen Verkehr unterwegs sein. Und: Der Kleinbus kann automatisiert fahren, kommt also ohne Fahrer aus.

 

 

Link: Südkurier




12.04.2019

Pressemitteilung: Neue Mobilitätsformen für Berufspendler und Auszubildende

Kreis Coesfeld und e.2GO aus Aachen schließen strategische Kooperation zur Umsetzung neuer Mobilitätskonzepte

 

Aachen, 12. April 2019 – Eine strategische Kooperation zur Umsetzung neuer Lösungen für die betriebliche Mobilität vereinbarten gestern in Aachen der Kreis Coesfeld und die e.2GO GmbH, ein Dienstleister für die Realisierung innovativer Mobilitätskonzepte mit Sitz auf dem RWTH Aachen Campus. Beide Partner verfolgen gemeinschaftlich das Ziel, innovative und bezahlbare Lösungen insbesondere für die Mobilität von Pendlern und Auszubildenden zu entwickeln und im Kreis Coesfeld zu erproben.

Im Fokus der Zusammenarbeit zwischen dem Kreis Coesfeld und der e.2GO GmbH steht zum einen die gemeinsame Entwicklung von Mobilitätsstationen als zentrale Bausteine eines übergreifenden Mobilitätskonzeptes. Mobilitätsstationen sind als Knotenpunkte für den multimodalen Verkehr in der Region als sinnvolle Ergänzung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) sowie der betrieblichen Mobilität zu verstehen. Die Umsetzung geschieht möglichst unter dem Einsatz nachhaltiger Elektromobilität sowie der Einbindung verschiedener Verkehrsmittel. Zum anderen wollen die Partner in den kommenden Monaten neue Ansätze für eine bedarfsgerechte individuelle Mobilität erarbeiten, die im ländlichen Raum immer eine notwendige Ergänzung zum öffentlichen Verkehr bleiben wird.




08.04.2019

Automobilwoche: e.GO Mobile AG und AUTO1 GmbH kooperieren

In wenigen Wochen will e.GO Mobile AG aus Aachen damit beginnen, sein erstes Modell "Life" an Vorbesteller auszuliefern. Ab 2020 soll der Vertrieb dann über die B2B-Plattform Auto1 angekurbelt werden.

e.GO Mobile AG, der kleine E-Auto-Hersteller aus Aachen, hat einen neuen Vertriebskanal für sich erschlossen.

Ab 2020 arbeitet das Unternehmen mit "auto1.com" zusammen, einem Automobil-Großhändler, der sich mit seinem Angebot vornehmlich an den gewerblichen Gebrauchtwagenhandel richtet.

Die Auto1 Group werde das vergleichsweise günstige, viersitzige Kurzstrecken-Elektrofahrzeug e.GO Life als Neufahrzeug auf seiner Plattform anbieten, hieß es dazu in einer gemeinsamen Erklärung.

Die Serienproduktion des Modells läuft gerade mit der leistungsstärksten Version in Aachen Rothe Erde an. Günther Schuh, CEO der e.GO Mobile AG, sagte zu der neuen Vereinbarung: "Es gibt bereits über 3000 Vorbestellungen. Das zeigt uns, dass unsere Kunden bereit sind für den digitalen Vertrieb."

 

 

Link: Automobilwoche




08.04.2019

ecomento.de: e.GO Mobile-Chef Schuh: “Wir müssen aus dem Träumen ins Machen kommen”

e.GO Mobile bringt in wenigen Wochen sein erstes Elektroauto auf den Markt – den Kleinwagen Life. Der Gründer und Chef des Aachener Startups Günther Schuh macht sich dafür stark, dass auch die restliche Branche künftig moderne Stromer in den unteren Segmenten anbietet.

“Wir müssen aus dem Träumen ins Machen kommen”, forderte Schuh bei einem Kongress von Auto Motor und Sport in Stuttgart. Es sei an der Zeit, “mehr über Showcars hinauskommen”. Zwar gebe es mittlerweile diverse Elektroautos, diese seien jedoch zu groß und zu teuer. “Wir haben 50 rein elektrische Autos auf dem Markt, die keiner kauft”, kritisierte der e.GO Mobile-Chef.

Damit Elektroautos erschwinglicher werden, müssen die Autohersteller Schuh zufolge auf andere Konzepte setzen. Er glaubt: “Wir werden in den nächsten zehn Jahren keine echte Preissenkung in der Batterietechnologie bekommen.” Da kein Technologiedurchbruch absehbar sei, gelte es, Elektroautos anders zu bauen.

 

 

Link: ecomento.de