10.05.2019

SPIEGEL ONLINE: Das etwas andere Elektroauto

Klein, leicht, günstig: Der e.GO Life soll das ideale E-Auto für Stadtbewohner sein. Das ist er auch, wenn man über ein paar Schwächen hinwegsieht - und schon immer von einem Sportwagen geträumt hat.

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Das werden wir nicht vergessen: Wie der e.GO Life auf der Landstraße zum GTI-Jäger mutierte. e.GO-Chef Schuh preist den Wagen aufgrund seiner guten Beschleunigung als den "Porscheschreck an der Ampel". Doch erstaunlicher ist die Haftung in Kurven durch die vergleichsweise breiten Reifen und den tiefen Schwerpunkt. Den Lastwechsel nimmt der e.GO Life müheloser als ein Porsche 911. "Man spürt einfach, wohin das Auto fährt", erklärte auch Ex-Rennfahrer Hans-Joachim Stuck bei der ersten Auslieferung begeistert. "Das ist das mit Abstand beste E-Auto, das ich je gefahren bin."

 

 

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10.05.2019

Edison: Der e.GO Life rollt zu den Kunden

Firmengründer Günther Schuh hat die ersten Fahrzeuge der exklusiven Kleinserie des Elektroautos ausgeliefert. Ab dem Herbst gibt es dann auch die günstigeren Varianten des Kleinwagens. Und fahren durften wir ihn auch.

Seit vier Jahren hat er auf diesen Tag hingearbeitet, nun hat er es endlich geschafft: Günther Schuh, Gründer der Aachener e.GO Mobile AG, konnte seine kleinen E-Flitzer an die ersten Kunden übergeben. Käufer Nummer 1 war – natürlich rein zufällig – Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet. Der „liebe Armin“, wie Schuh ihn nannte, betonte aber, den e.GO Life aus eigener Tasche zu bezahlen und privat zu nutzen.

Zwei weitere Modelle gingen an den Aachener Oberbürgermeister Marcel Philipp und den Rektor der RWTH Aachen Ulrich Rüdiger, „meinen Chef“ wie Schuh ihn leicht ironisch betitelte. Denn der e.GO-CEO ist im Nebenberuf Professor für Produktionssystematik an der Hochschule und hat sein gesammeltes Wissen als Fertigungs-Experte in den viersitzigen Kleinwagen gesteckt, um endlich „ein bezahlbares Elektroauto zu entwickeln“.

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Und wie fährt sich nun der e.GO Life?

Wer will, findet in dem Viersitzer einiges zum Meckern: Der Blinker wirkt laut, auch weil der Antrieb so leise ist. Die Lenkung erfordert etwas mehr Kraft als sonst gewohnt. Der Einstieg zu den Sitzen hinten ist eher beschwerlich, da die Sitze nicht nach vorne fahren.

Aber es handelt sich eben um kein Modell der Premiumklasse, sondern um einen Kleinwagen, der in der günstigsten Version 15.900 Euro ohne Umweltprämie kostet. Der in der Stadt genau das tut, was ein Auto leisten sollte: keinen Lärm und keine Stickoxide produzieren, wenig Platz brauchen. Schnell an der Ampel losdüsen, um die Ecken wieseln und wendig einparken. Und wer einen oder beide Rücksitze umklappt, bekommt auch seine Einkäufe verstaut.

 

 

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10.05.2019

RP Online: E-Auto aus NRW nimmt endlich Fahrt auf

Der e.GO „Life“ geht in Serie. Ministerpräsident Armin Laschet nahm in Aachen den ersten Wagen in Empfang. Weil Zulieferer die Kontrollen bei Autoherstellern seit dem Dieselskandal verschärft haben, startet die Auslieferung des Stadtautos später als geplant.

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Der e.GO „Life“ ist das erste Baby des Unternehmens. Eigentlich sollte das Stadtauto schon seit November auf den Straßen unterwegs sein. Dass es anders gekommen ist, hat mit dem Dieselskandal zu tun. Die Zulieferer haben die Regeln verschärft, ihr Misstrauen gegenüber großen Autoherstellern ist gewachsen. Und so überprüfen sie nun auch, wie ihre Teile in den Autos eingebaut und genutzt werden. Und das gilt nicht nur für Diesel-Hersteller, sondern auch für e.GO.

Günther Schuh sagt, dass der Dieselskandal nicht dazu geführt habe, dass die bundesweite Nachfrage nach emissionsarmen Fahrzeugen generell gestiegen sei. Vielmehr interessiere sich der Kunde für „attraktive, bezahlbare Mobilität“.

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Und was bietet das neue Auto? Knappe Haube, putzige Kulleraugen-Scheinwerfer und ein kurzes Heck – so ist der erste optische Eindruck. In den Kofferraum passen zwei Kästen Sprudel. Fahrer und Beifahrer sitzen bequem und leicht erhöht. Der „Life“ ist als Viersitzer zugelassen. Wer hinten einsteigen will, muss beim Zweitürer schon biegsam sein. Die Beinfreiheit auf den hinteren Plätzen ist eingeschränkt, was bei Stadtfahrten aber kein großes Manko ist. Der Elektromotor nimmt geräuschlos Fahrt auf, das maximale Drehmoment wird sofort erreicht. Der kleine Wendekreis macht sich im Stadtverkehr bezahlt. Mehr als 100 Kilometer kann der kleine Stromer am Stück zurücklegen. Aufgeladen werden kann er auch über ein herkömmliches Stromkabel.

 

 

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09.05.2019

Pressemitteilung: Auslieferung der Aachener Elektroautos e.GO Life gestartet

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet nimmt den ersten e.GO Life entgegen

Aachen, 09. Mai 2019 – Heute begann die e.GO Mobile AG mit der Auslieferung des Elektroautos e.GO Life am Produktionsstandort in Aachen. Die ersten Serienfahrzeuge nahmen Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, der Oberbürgermeister der Stadt Aachen Marcel Philipp sowie der Rektor der RWTH Aachen University Prof. Dr. Ulrich Rüdiger entgegen. Das Elektroauto wird seit März 2019 im e.GO Werk in Aachen Rothe Erde hergestellt. Es liegen bereits 3300 Vorbestellungen vor.

 




08.05.2019

auto motor und sport: So gut fährt das günstigste E-Auto

Mit dem Life will das Aachener Start-up e.GO beweisen, dass Elektroautos für die Stadt durchaus günstig sein können, wenn man keine allzu großen Batterien einbaut und clever produziert. Besonders überraschend: Das Topmodell Life 60 macht sogar richtig Spaß.

Es ist nicht schwierig, ein Elektroauto zu bauen. Es ist jedoch schwierig, ein günstiges Elektroauto zu bauen. Professor Günther Schuh muss es wissen, mit dem StreetScooter entwickelte das Team rund um den Produktionsfachmann der RWTH Aachen schon einmal einen günstigen Stromer, der inzwischen von der Deutschen Post in Eigenregie weitergebaut wird. Schuhs jüngster Streich e.GO Life soll jedoch keine Pakete ausfahren, sondern Menschen in der Stadt lokal emissionsfrei und vor allem günstig ans Ziel bringen. So liegt das ab Spätsommer lieferbare Basismodell Life 20 mit 14,5-kWh-Batterie bei 15.900 Euro, nach Abzug der Elektro-Kaufprämie bleiben 11.900 Euro – inklusive Akku, für den keine monatliche Miete anfällt. Die getestete Topvariante Life 60 (23,5 kWh), mit der jetzt die Produktion beginnt, kostet nach Abzug der Prämie 15.900 Euro (19.900 Euro ohne Förderung). Dazwischen rangiert der e.GO 40 für (geförderte) 13.900 Euro.

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Fährt wie ein E-Go-Kart

Für schnelle Ampelstarts hingegen schon. Mit Nachdruck wuchtet sich der Stadtfloh aus dem Block, auf den ersten Metern dürften selbst doppelt so starke Verbrennerautos ihre Probleme haben, an ihm dranzubleiben. Vom tiefen Schwerpunkt durch die im Boden untergebrachten Batterien profitiert das Fahrverhalten. So wirft sich der Life mit Wonne in jede Biegung, die er seitenneigungsarm und neutral durchfährt.

 

 

Link: auto motor und sport




06.05.2019

Energyload: e.GO Life in Berlin vorgestellt

Der e.GO Life, das günstige Elektroauto aus Aachen, welches es unter Berücksichtigung der Kaufprämie für Elektroautos bereits für unter 12.000 Euro zu kaufen geben soll, wurde am 04.05.2019 im stilwerk in Berlin dem breiten Publikum vorgestellt. Wir waren bei der Veranstaltung und konnten am Rande auch ein paar Informationen von Herrn Prof. Schuh, dem sympathischen Gründer von e.GO Mobile AG und StreetScooter, erhalten.

Wozu braucht es Elektroautos in der Stadt

Prof. Schuh erläutert die Probleme beim Verbrennungsfahrzeug. Das Schlimmste sei der Kaltlauf. Die optimierten und warmgefahren Verbrenner haben gar nicht so schlechte Werte. In den ersten drei Minuten beim Benziner, und beim Diesel innerhalb der ersten fünf Minuten, haben diese Fahrzeuge viel schlechtere Abgaswerte als die Normalwerte, weil das stöchiometrische Verbrennungsverhältnis noch nicht erreicht ist und die Katalyse noch nicht funktioniert. In dieser Zeit ist der Verbrenner 5- bis 10-mal umweltschädlicher, als er eigentlich sein sollte. Wenn nun morgens in Ballungsgebieten, insbesondere wenn es kalt ist, viele Autos losfahren, ist die Luft um den Faktor 5 bis 10 höher mit Abgasen belastet als im Normalbetrieb der Fahrzeuge. Wenn Autos mehrfach täglich kurze Strecken fahren sind diese eigentlich immer im Kaltbetrieb, bzw. erreichen faktisch nie die optimale Betriebstemperatur.

Die Elektromobilität ist einerseits für die Reduktion von CO2 von Bedeutung, doch gerade in Ballungsgebieten geht es in erster Linie um die Reduktion von Stickoxiden. In vielen Städten gibt es oftmals über mehrere Stunden Überschreitungen von NOx-Grenzwerten. „NOx ist ein Gift, während CO2 entscheidend für die Erderwärmung ist, jedoch kein Gift darstellt“, so Prof. Schuh. Gift ist eine Frage der Konzentration und diese Konzentrationen werden nur in den Städten erreicht. Insofern können Elektroautos auf dieser direkten Ebene zur Verbesserung der Lebensqualität in Städten beitragen.

Ist die Reichweitenangst eigentlich gar kein Problem?

Die HUK-Versicherung hat in einer Studie herausgefunden, dass 25% aller PKW in ihrer Nutzung NIE mehr als 150 Kilometer fahren. 37% aller PKW fahren NIE mehr als 200 Kilometer. Insofern hat ein Elektroauto wie der e.GO Life einen direkten und sofortigen Einfluss auf die Verbesserung der Lebensqualität in Städten, in vielen Fällen ohne Einschränkungen der Mobilität, da es die Reichweitenproblematik in vielen Fällen gar nicht gibt.

Die ganze Diskussion um die Luftqualität überzeugt immer mehr Menschen von Elektroautos. Allerdings soll ein Elektroauto auch Spaß machen und gut aussehen.

 

Link: Energyload