26.06.2019

Pressemitteilung: e.GO Mobile AG ergänzt Vorstand um weiteres Mitglied

Ariane Martini wird zum 1. Juli 2019 Chief Human Resources Officer (CHRO)

Aachen, 26. Juni 2019 - Der Aufsichtsrat der e.GO Mobile AG beruft Ariane Martini, bislang Head of Human Resources, zum 1. Juli 2019 als Chief Human Resources Officer (CHRO) in den Vorstand des Unternehmens. Die e.GO Mobile AG, ein Hersteller für Elektrofahrzeuge, verzeichnet mit über 450 Mitarbeitern ein starkes Wachstum und setzt mit dem Ausbau des Führungsteams innerhalb der Ausgestaltung des strategischen Gesamtkonzeptes des Unternehmens einen weiteren Fokus auf die Bereiche Personal und Organisationsentwicklung.

„Mit ihrer langjährigen Erfahrung im Top Management und im Personalbereich unterstützt Ariane Martini einen strukturierten Aufbau unseres noch immer schnell wachsenden Unternehmens“, so Dr. Stephan Krumm, Aufsichtsratsvorsitzender der e.GO Mobile AG.

Ariane Martini verantwortet seit Februar 2016 die Abteilung Human Resources. Sie verfügt über internationale Managementerfahrung in den Bereichen Human Resources, Organisationsentwicklung und Kommunikation, die sie sich bei Konzernen wie der BMW AG, L´Oréal Group, Ambev, Foster´s Group und Wolters Kluwer Deutschland GmbH aneignete.

Mit Ariane Martini, Prof. Dr. Günther Schuh (CEO), Dr. Stefan Rudolf (CTO) sowie Theodor Determann (CFO) umfasst der Vorstand der e.GO Mobile AG ab Juli vier Mitglieder. Ariane Martini, CHRO der e.GO Mobile AG: „Für den langfristigen Erfolg des Unternehmens sind die Mitarbeiter entscheidend. Ich freue mich, gemeinsam mit meinem Team die Weiterentwicklung des Personals sowie der Unternehmenskultur zu gestalten.“

 

e.GO Mobile AG
Die e.GO Mobile AG wurde 2015 von Prof. Dr. Günther Schuh als Hersteller von Elektrofahrzeugen gegründet. Auf dem RWTH Aachen Campus nutzen die mehr als 450 Mitarbeiter das einzigartige Netzwerk des Campus mit seinen Forschungseinrichtungen und ca. 360 Technologieunternehmen. In agilen Teams wird an verschiedenen kostengünstigen und kundenorientierten Elektrofahrzeugen für den Kurzstreckenverkehr gearbeitet. Die Serienproduktion des e.GO Life ist im März 2019 im neuen e.GO Werk in Aachen Rothe Erde angelaufen.

www.e-go-mobile.com


Zum 1. Juli 2019 übernimmt Ariane Martini die Position des Chief Human Resources Officer (CHRO) bei der e.GO Mobile AG. Copyright: e.GO Mobile AG


24.06.2019

WELT.de: Erster Autobauer schaltet bei Produktion bald auf 5G-Funk um

Aachen (dpa) - Nach dem Ende der Auktion von 5G-Mobilfunfrequenzen will ein erster deutscher Autobauer seine Produktion noch in diesem Sommer auf den neuen Übertragungsstandard umstellen. Der Elektroautohersteller e.GO und Vodafone kündigten am Dienstag an, ab August über 5G zu funken. Auf dem Werk in Aachen wurde eine neue Technik in Betrieb genommen, die schon jetzt eine superschnelle Datenverarbeitung in einem sogenannten Campusnetz ermöglicht - die Daten von e.GO verlassen also zunächst nicht die Anlage und sind damit besonders sicher. Betrieben wird das Campusnetz von Vodafone.

Große Autokonzerne wie Daimler sind ebenfalls dran an dem Thema, bei ihnen dauert es aber noch länger bis zur 5G-Produktion. Dies liegt auch daran, dass sie eigene Frequenzblöcke nutzen und das lokale Netz selbst betreiben wollen - diese Blöcke müssen aber erst noch von der Bundesnetzagentur zugeteilt werden. e.GO vertraut hingegen auf die Expertise von Vodafone und nutzt 5G-Frequenzen, die sich das Düsseldorfer Unternehmen unlängst in der Mobilfunkauktion der Bundesnetzagentur sichern konnte.

Das Start-up e.GO hat erst im März seine Serienproduktion aufgenommen, bis Jahresende sollen 3000 Stromer fertig werden. Danach ist eine Produktionskapazität von bis zu 30 000 Autos per annum möglich. Die neue Vernetzung mache die Arbeitsabläufe wesentlich effizienter, sagte e.GO-Chef Günther Schuh bei der Vorstellung der eingesetzten Funktechnologien.

 

 

Link: WELT.de




24.06.2019

Kölner Stadt-Anzeiger: Erste Fabrik mit 5G-Netz-Betrieb

Aachen - Die Firma e.GO ist in vielfacher Hinsicht besonders. Sie gilt nicht nur als jüngster und kleinster deutscher Serienhersteller von Autos, sie setzt auch als einzige ausschließlich auf Elektro-Autos. Ausgerechnet dieser Zwerg ist nun auch das erste Unternehmen des Landes, das in der Autoproduktion auf das neue Super-Breitbandnetz 5G setzt. Zumindest basiert das System, das am Mittwoch am Stadtrand von Aachen gestartet ist, komplett auf der 5G-Technik. Noch wird in LTE gefunkt, sozusagen im Testbetrieb, doch schon im August wird das durch echtes 5G ersetzt. Die beteiligten Firmen, e.GO selbst, der Technologiehersteller Ericsson und der Düsseldorfer Mobilfunker Vodafone feierten das als großen Meilenstein.

Erstmals in Deutschland kommt in der Automobil-Produktion in einem autarken Mobilfunknetz die 5G-Technologie zum Einsatz. Transportfahrzeuge, Maschinen und Werkzeuge tauschen so nahezu in Echtzeit Informationen aus – über den aktuellen Standort etwa, den momentanen Batteriezustand oder die geplanten Fahrroute. Die Mobilfunk-Technologie, die Vodafone speziell für das e.GO-Werk bereitstellt, verringert die Verzögerungszeit, mit der die Daten übertragen werden (Latenz) auf weniger als zehn Millisekunden.

 

 

Link: Kölner Stadt-Anzeiger




24.06.2019

Handelsblatt: Autobauer e.GO schaltet bei Produktion bald auf 5G um

e.GO und Vodafone kündigen an, ab August über 5G zu funken. Damit sind die Aachener der erste Autobauer, der auf den neuen Übertragungsstandard umstellt.

Aachen. Nach dem Ende der Auktion von 5G-Mobilfunkfrequenzen will ein erster deutscher Autobauer seine Produktion noch in diesem Sommer auf den neuen Übertragungsstandard umstellen. Der Elektroautohersteller e.GO und Vodafone kündigten am Dienstag an, ab August über 5G zu funken.

Auf dem Werk in Aachen wurde eine neue Technik in Betrieb genommen, die schon jetzt eine superschnelle Datenverarbeitung in einem sogenannten Campusnetz ermöglicht – die Daten von e.GO verlassen also zunächst nicht die Anlage und sind damit besonders sicher. Betrieben wird das Campusnetz von Vodafone.

 

 

Link: Handelsblatt




24.06.2019

FAZ.net: Der Elektro-Professor vernetzt seine Autos nun mit 5G

Mit seinem e.GO-Projekt ärgert Günther Schuh die etablierten Autohersteller schon länger. In diesem „Haifischbecken“ hat er sich jetzt einen neuen Partner gesucht und sich viel vorgenommen.

[...]

Rechenzentren direkt an der Produktion

Bekannt geworden ist der Professor als Mitgründer des StreetScooters, das ist der elektrische Lieferwagen, mit dem die Post seit 2014 in Innenstädten ohne Emissionen unterwegs ist. Die Post will ihr Tochterunternehmen inzwischen wieder loswerden, Schuh hat sich schon als Käufer angeboten, kommentiert den Prozess aber gerade nicht. Er hat auch einen anderen Fokus: Nämlich seine eigene Produktion. Schuh sieht e.GO noch als Start-up, auch wenn er schon mehrere Werkshallen in Aachen eröffnet hat. 

Und er schickt sich gerade an, die großen Automobilhersteller schon wieder zu ärgern. Das geht aber nicht alleine. „Wenn Sie als kleiner Fisch in einem großen Haifischbecken mitmachen wollen, brauchen Sie große Partner“, sagt Schuh und grinst während er neben Hannes Ametsreiter steht. Der ist Deutschland-Chef des Telekommunikationskonzerns Vodafone und hat mit Schuh gerade aus dem normalen Werk ein mit dem neuen Mobilfunkstandard vernetztes 5G-Werk gemacht. 

Mit 36 Sendern ist die 8500 Quadratmeter große Halle vernetzt, durch sogenanntes Edge-Computing – also kleine Rechenzentren direkt an der Produktion – soll der gesamte Fertigungsprozess digitalisiert werden. Das wichtigste für Schuh ist dabei, dass es hauptsächlich kabellos ist und alle Informationen in einem System zusammenfließen. Es ist also in der Lieferung erkennbar, welche Teile gerade ankommen, weil diese mit RFID-Chips versehen sind und dann automatisiert erkannt werden.

 

 

Link: FAZ.net




19.06.2019

Pressemitteilung: Ans Netz gegangen: Deutschlands digitales Automobilwerk

e.GO, Vodafone und Ericsson starten mobile Datenvernetzung in der Produktion

Aachen, 19. Juni 2019 – Modernste Automobil-Fertigung trifft modernste Mobilfunk-Technologie. Vodafone, die e.GO Mobile AG und Ericsson starten heute die mobile Datenvernetzung in der Produktion. Im Werk 1, in dem die e.GO Mobile AG den Elektro-Kleinwagen e.GO Life fertigt, funkt ab sofort das Netz der Zukunft. Vodafone und der Technologiepartner Ericsson bringen die 5G-Technologien Mobil Edge Computing (MEC) und Network Slicing direkt in die Fabrik. Kleine Echtzeit-Rechenzentren (Mobile Edge Computing) verarbeiten die Daten ab sofort direkt in der Produktionshalle. Network Slicing schafft für e.GO zudem ein Netz nach Maß - exakt optimiert für die Anforderungen, die die Serienproduktion des kleinen Elektroautos stellt. Insgesamt 36 kleine Mobilfunkantennen garantieren in der 8.500 Quadratmeter großen Produktionshalle hohe Bandbreiten von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde und niedrige Latenzzeiten von wenigen Millisekunden. Die Kommunikation zwischen den Maschinen untereinander wird so noch schneller, die digitale Durchdringung der Produktionsprozesse höher und Arbeitsabläufe werden noch effizienter.


V.l.n.r.: Prof. Dr. Günther Schuh, CEO der e.GO Mobile AG, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Hannes Ametsreiter, Vodafone Deutschland Chef, Alexander Saul, Geschäftsführer Firmenkunden Vodafone Deutschland, und Stefan Koetz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ericsson GmbH Copyright e.GO Mobile AG




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