26.07.2019

MAV Maschinen, Anlagen, Verfahren: Agiler und vernetzter Automobilbau

Eine innovative Produktion ist eine essenzielle Basis, um den Bedürfnissen bezahlbarer Elektromobilität und individueller Kundenwünsche gerecht zu werden und in einem Hochlohnland wie Deutschland weiterhin die gesamte Wertschöpfungskette abdecken zu können. Dieser Herausforderung stellt sich die Aachener e.GO Mobile AG und beschreitet mit der agilen Produktentwicklung und vernetzten Produktion im „Engineering Valley Aachen“ neue Wege.

Die Automobilbranche befindet sich in Bewegung. Das Umdenken in Richtung elektrifizierter Antriebe ist erfolgt, denn diese bringen nicht nur den oft genannten Vorteil lokaler Emissionsfreiheit mit sich, sondern auch den Fahrspaß aufgrund des exzellenten Ansprechverhaltens, des Drehmoments, eines niedrigen Schwerpunkts und einer weniger störenden Geräuschkulisse. Die konventionellen Antriebstechnologien mit fossilen Brennstoffen verlieren hinsichtlich ihrer ökologischen Nachteile zunehmend an Attraktivität und werden von elektrifizierten Konzepten substituiert. Wurden bisher oftmals elektrische Antriebsstränge in bestehende Fahrzeugkonzepte integriert, finden nun grundlegend neu gedachte Konzepte den Weg auf die Straßen. Diese erfordern alternative Prozessketten und bedeuten damit auch eine Anpassung jahrzehntelanger Produktionskonzepte.

Aachen wird zum Zentrum für bezahlbare elektrische Mobilität

In Aachen wird Elektromobilität großgeschrieben. Nachdem Aachen Anfang des 20. Jahrhunderts bereits ein automobiler Standort war, wird es nun zum Zentrum elektrischer Mobilität. Im Umfeld der RWTH Aachen University entwickelt und produziert die e.GO Mobile AG Elektrofahrzeuge. Das Ziel der e.GO Mobile AG ist dabei die bezahlbare Elektromobilität.

Auf dem RWTH-Aachen-Campus entstehen Konzepte und Prototypen gemeinsam mit umliegenden Kooperationspartnern aus dem universitären Umfeld mit den neuesten wissenschaftlichen Kenntnissen und Methoden. Auch dürfen Unternehmen aus der Wirtschaft zu den Partnern dazu gezählt werden, wie z. B. die Robert Bosch GmbH. Die mit dem Netzwerk entwickelten Industrie-4.0-Technologien in der Produktionstechnik ermöglichen hochiterative Entwicklungsprozesse, sodass eine besonders kostengünstige Prototypen- und Kleinserienproduktion erzielt werden kann. Dieses Wissen wird auch für die Serienproduktion des e.GO Life, ein elektrisches Stadtauto, genutzt.

 

 

Link: MAV Maschinen, Anlagen, Verfahren




16.07.2019

EXPRESS: E-Auto in Aachen produziert - EXPRESS stellt den neuen Hype-Flitzer vor

Aachen/Wolfsburg - Es ist klein, günstig – und scheint eine goldene Zukunft zu haben. Das Elektroauto „e.GO Life“, das von einem Aachener Professor konzipiert wurde. Seit Anfang Mai wird der E-Flitzer ausgeliefert, NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) fuhr ihn schon Probe.

Alle sind begeistert. Auch bei VW läuft’s rund in Sachen E-Mobilität: Zigtausend bestellen den neuen „ID.3“. Die Zukunft heißt Elektro.

Das kleine Elektroauto made in Rheinland hat alle Hürden mit Bravour gemeistert. Es begann als Idee im Kopf von Günther Schuh (59), Professor an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, der einen Prototyp entwickelte, auf dem Campus ein Werk baute und mit dem Auto Serienreife erlangte.

Das Aachener Wunder-E-Auto „e.GO Life“ startet durch

Die bis zu 4000 Euro staatliche Kaufprämie beim Erwerb eines E-Autos nicht einberechnet kostet der „e.GO Life“ knapp 14.000 Euro. Für ein E-Auto extrem günstig. Der VW „ID.3“ kostet immerhin schon 40.000 Euro.

Schuhs kleines Wunderauto ist 3,35 Meter lang, kann vier Personen plus Gepäck mitnehmen und hat eine Fahrgastzelle aus Alu, die Außenhaut ist aus Kunststoff. „Wir haben uns die Frage gestellt, kann man heute ein bezahlbares E-Auto bauen. Die Antwort ist: ja!“, sagte Schuh zum EXPRESS.

 

 

Link: EXPRESS




16.07.2019

Pressemitteilung: MCE Bank GmbH und e.GO Mobile AG kooperieren

Unternehmen geben strategische Partnerschaft für Endkunden-Finanzierung des e.GO Life bekannt

Aachen, 17. Juli 2019 – Die MCE Bank GmbH, ein Finanzdienstleister für den Automobilmarkt, und die e.GO Mobile AG, ein Hersteller für Elektrofahrzeuge, stellten heute ihre gemeinsamen Pläne zur strategischen Kooperation für die Finanzierung des Kleinwagens e.GO Life vor. Ab sofort ermöglicht die e.GO Financial Services – eine Zweigniederlassung der MCE Bank GmbH – den Kunden verschiedene Formen der Ratenfinanzierung beim Kauf des Elektroautos.

Die Serienproduktion des e.GO Life läuft seit März dieses Jahres im e.GO-Werk 1 in Aachen Rothe Erde. Bestellungen des Fahrzeugs nimmt das Unternehmen entweder über das Internet, über Agenten oder Vertriebskooperationen sowie persönlich in den e.GO-Stores (auch Pop-Up-Stores) entgegen. Die Möglichkeit der Finanzierung von Fahrzeugen durch die MCE Bank bietet e.GO bei allen Vertriebswegen an.

„Mit der Finanzierung durch die MCE Bank bringen wir unseren Vertriebsprozess zu einem runden Abschluss. Es ist ein gutes Gefühl, als noch junges, dynamisches Unternehmen einen in diesem Themenbereich erfahrenen Partner an seiner Seite zu haben“, so Prof. Dr. Günther Schuh, CEO der e.GO Mobile AG.

Zum Start umfasst das Angebot die klassische Ratenfinanzierung sowie die Schlussraten-Finanzierung mit flexiblen Laufzeiten. Die attraktiven monatlichen Raten für den e.GO Life ermöglichen Elektromobilität, die Spaß macht, praktisch und bezahlbar ist.

Volker Hammer, Geschäftsführer der MCE Bank: „Wir freuen uns, mit e.GO einen weiteren Hersteller beim Vertrieb seiner Fahrzeuge mit modernen Finanzdienstleistungsprodukten und -prozessen unterstützen zu können.“ Die MCE Bank ist seit über 30 Jahren im Bereich der Fahrzeugfinanzierung für Unternehmen und Endkunden tätig.

Zum Verkaufsbeginn der e.GO Life Serienmodelle bieten e.GO und MCE Bank eine hochmoderne digitale Antragsstrecke. Der Kunde kann seine Wunschrate ganz bequem zu Hause kalkulieren und sich auf Wunsch online identifizieren lassen.

 

MCE Bank GmbH
Die MCE Bank GmbH ist über ihre Zweigniederlassung MKG Bank seit mehr als 30 Jahren Finanzierungspartner von Mitsubishi Motors in Deutschland. Seit 2006 finanziert unter dem Dach der MCE Bank die Isuzu Bank Deutschland als weitere Zweigniederlassung den Absatz von Isuzu Fahrzeugen.
www.mce-bank.eu

 

e.GO Mobile AG
Die e.GO Mobile AG wurde 2015 von Prof. Dr. Günther Schuh als Hersteller von Elektrofahrzeugen gegründet. Auf dem RWTH Aachen Campus nutzen die mehr als 450 Mitarbeiter das einzigartige Netzwerk des Campus mit seinen Forschungseinrichtungen und ca. 360 Technologieunternehmen. In agilen Teams wird an verschiedenen kostengünstigen und kundenorientierten Elektrofahrzeugen für den Kurzstreckenverkehr gearbeitet. Die Serienproduktion des e.GO Life ist im März 2019 im neuen e.GO Werk in Aachen Rothe Erde angelaufen.
www.e-go-mobile.com


Kunden können den e.GO Life ab sofort über die e.GO Financial Services finanzieren. Copyright e.GO Mobile AG


05.07.2019

ecomento.de: Jetzt offiziell: e.GO Life erhält „Umweltbonus“ von 4000 Euro

Nach dem Verkauf des E-Transporter-Herstellers StreetScooter hat sich der deutsche Professor für Produktionstechnik und Unternehmer Günther Schuh vorgenommen, mit der e.GO Mobile AG Batterie-Elektroautos durch günstige Preise in den Massenmarkt zu bringen. Käufer des ersten Modells des Startups profitieren in Deutschland ab sofort von der Elektroauto-Kaufprämie „Umweltbonus“.

e.GO Mobile teilte auf Twitter mit, dass der Life nun auf der Liste der förderfähigen Fahrzeuge des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) steht. Die Behörde organisiert den Mitte 2016 in Deutschland eingeführten, von Bund und Industrie finanzierten Umweltbonus. Für ein reines Elektroauto, dessen Hersteller sich an der Förderung beteiligt, wird bis Ende 2020 ein Zuschuss von 4000 Euro gewährt.

 

 

Link: ecomento.de




26.06.2019

Pressemitteilung: e.GO Mobile AG ergänzt Vorstand um weiteres Mitglied

Ariane Martini wird zum 1. Juli 2019 Chief Human Resources Officer (CHRO)

Aachen, 26. Juni 2019 - Der Aufsichtsrat der e.GO Mobile AG beruft Ariane Martini, bislang Head of Human Resources, zum 1. Juli 2019 als Chief Human Resources Officer (CHRO) in den Vorstand des Unternehmens. Die e.GO Mobile AG, ein Hersteller für Elektrofahrzeuge, verzeichnet mit über 450 Mitarbeitern ein starkes Wachstum und setzt mit dem Ausbau des Führungsteams innerhalb der Ausgestaltung des strategischen Gesamtkonzeptes des Unternehmens einen weiteren Fokus auf die Bereiche Personal und Organisationsentwicklung.

„Mit ihrer langjährigen Erfahrung im Top Management und im Personalbereich unterstützt Ariane Martini einen strukturierten Aufbau unseres noch immer schnell wachsenden Unternehmens“, so Dr. Stephan Krumm, Aufsichtsratsvorsitzender der e.GO Mobile AG.

Ariane Martini verantwortet seit Februar 2016 die Abteilung Human Resources. Sie verfügt über internationale Managementerfahrung in den Bereichen Human Resources, Organisationsentwicklung und Kommunikation, die sie sich bei Konzernen wie der BMW AG, L´Oréal Group, Ambev, Foster´s Group und Wolters Kluwer Deutschland GmbH aneignete.

Mit Ariane Martini, Prof. Dr. Günther Schuh (CEO), Dr. Stefan Rudolf (CTO) sowie Theodor Determann (CFO) umfasst der Vorstand der e.GO Mobile AG ab Juli vier Mitglieder. Ariane Martini, CHRO der e.GO Mobile AG: „Für den langfristigen Erfolg des Unternehmens sind die Mitarbeiter entscheidend. Ich freue mich, gemeinsam mit meinem Team die Weiterentwicklung des Personals sowie der Unternehmenskultur zu gestalten.“

 

e.GO Mobile AG
Die e.GO Mobile AG wurde 2015 von Prof. Dr. Günther Schuh als Hersteller von Elektrofahrzeugen gegründet. Auf dem RWTH Aachen Campus nutzen die mehr als 450 Mitarbeiter das einzigartige Netzwerk des Campus mit seinen Forschungseinrichtungen und ca. 360 Technologieunternehmen. In agilen Teams wird an verschiedenen kostengünstigen und kundenorientierten Elektrofahrzeugen für den Kurzstreckenverkehr gearbeitet. Die Serienproduktion des e.GO Life ist im März 2019 im neuen e.GO Werk in Aachen Rothe Erde angelaufen.

www.e-go-mobile.com


Zum 1. Juli 2019 übernimmt Ariane Martini die Position des Chief Human Resources Officer (CHRO) bei der e.GO Mobile AG. Copyright: e.GO Mobile AG


24.06.2019

FAZ.net: Der Elektro-Professor vernetzt seine Autos nun mit 5G

Mit seinem e.GO-Projekt ärgert Günther Schuh die etablierten Autohersteller schon länger. In diesem „Haifischbecken“ hat er sich jetzt einen neuen Partner gesucht und sich viel vorgenommen.

[...]

Rechenzentren direkt an der Produktion

Bekannt geworden ist der Professor als Mitgründer des StreetScooters, das ist der elektrische Lieferwagen, mit dem die Post seit 2014 in Innenstädten ohne Emissionen unterwegs ist. Die Post will ihr Tochterunternehmen inzwischen wieder loswerden, Schuh hat sich schon als Käufer angeboten, kommentiert den Prozess aber gerade nicht. Er hat auch einen anderen Fokus: Nämlich seine eigene Produktion. Schuh sieht e.GO noch als Start-up, auch wenn er schon mehrere Werkshallen in Aachen eröffnet hat. 

Und er schickt sich gerade an, die großen Automobilhersteller schon wieder zu ärgern. Das geht aber nicht alleine. „Wenn Sie als kleiner Fisch in einem großen Haifischbecken mitmachen wollen, brauchen Sie große Partner“, sagt Schuh und grinst während er neben Hannes Ametsreiter steht. Der ist Deutschland-Chef des Telekommunikationskonzerns Vodafone und hat mit Schuh gerade aus dem normalen Werk ein mit dem neuen Mobilfunkstandard vernetztes 5G-Werk gemacht. 

Mit 36 Sendern ist die 8500 Quadratmeter große Halle vernetzt, durch sogenanntes Edge-Computing – also kleine Rechenzentren direkt an der Produktion – soll der gesamte Fertigungsprozess digitalisiert werden. Das wichtigste für Schuh ist dabei, dass es hauptsächlich kabellos ist und alle Informationen in einem System zusammenfließen. Es ist also in der Lieferung erkennbar, welche Teile gerade ankommen, weil diese mit RFID-Chips versehen sind und dann automatisiert erkannt werden.

 

 

Link: FAZ.net






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