05.07.2019

ecomento.de: Jetzt offiziell: e.GO Life erhält „Umweltbonus“ von 4000 Euro

Nach dem Verkauf des E-Transporter-Herstellers StreetScooter hat sich der deutsche Professor für Produktionstechnik und Unternehmer Günther Schuh vorgenommen, mit der e.GO Mobile AG Batterie-Elektroautos durch günstige Preise in den Massenmarkt zu bringen. Käufer des ersten Modells des Startups profitieren in Deutschland ab sofort von der Elektroauto-Kaufprämie „Umweltbonus“.

e.GO Mobile teilte auf Twitter mit, dass der Life nun auf der Liste der förderfähigen Fahrzeuge des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) steht. Die Behörde organisiert den Mitte 2016 in Deutschland eingeführten, von Bund und Industrie finanzierten Umweltbonus. Für ein reines Elektroauto, dessen Hersteller sich an der Förderung beteiligt, wird bis Ende 2020 ein Zuschuss von 4000 Euro gewährt.

 

 

Link: ecomento.de




05.07.2019

Hallo München: Olympiapark: SWM testen fahrerlose Busse auf dem Gelände

Was klingt wie ein Kapitel aus einem Science Fiction Roman wird in München bald Wirklichkeit: In Kürze sollen autonome Busse durch den Olympiapark fahren und Passagiere transportieren.

Moosach/Milbertshofen – Künstliche Intelligenz und Autos ohne Fahrer – die Zukunft ist längst Gegenwart! Nun steigen auch die Stadtwerke (SWM) in die Welt der autonomen Busse ein. Schon diesen Herbst sollen Shuttlebusse ohne Fahrer in einem mehrwöchigen Feldversuch durch den Olympiapark rollen.

„Mit dem Projekt wollen wir die Bedürfnisse und die Akzeptanz der Bürger ermitteln“, erklärt Tobias Glaß von den Stadtwerken. Deshalb lädt die SWM ausdrücklich alle Bürger dazu ein, eine Testfahrt mit den Gefährten zu unternehmen: die Fahrt wird kostenlos sein und kann ohne Voranmeldung getätigt werden.

Das Fahrzeug wird vom Aachener Unternehmen e.GO MOOVE hergestellt und kann bis zu 15 Personen fassen. Ein ausgebildeter Fahrer wird immer an Bord sein, denn neben dem automatisierten Modus, kann das Fahrzeug auch manuell gesteuert werden. Dabei wird der Bus der Zukunft von Strom angetrieben und kann bei einer Geschwindigkeit von 20 Stundenkilometern bis zu zehn Stunden unterwegs sein. 

 

 

Link: Hallo München




26.06.2019

Pressemitteilung: e.GO Mobile AG ergänzt Vorstand um weiteres Mitglied

Ariane Martini wird zum 1. Juli 2019 Chief Human Resources Officer (CHRO)

Aachen, 26. Juni 2019 - Der Aufsichtsrat der e.GO Mobile AG beruft Ariane Martini, bislang Head of Human Resources, zum 1. Juli 2019 als Chief Human Resources Officer (CHRO) in den Vorstand des Unternehmens. Die e.GO Mobile AG, ein Hersteller für Elektrofahrzeuge, verzeichnet mit über 450 Mitarbeitern ein starkes Wachstum und setzt mit dem Ausbau des Führungsteams innerhalb der Ausgestaltung des strategischen Gesamtkonzeptes des Unternehmens einen weiteren Fokus auf die Bereiche Personal und Organisationsentwicklung.

„Mit ihrer langjährigen Erfahrung im Top Management und im Personalbereich unterstützt Ariane Martini einen strukturierten Aufbau unseres noch immer schnell wachsenden Unternehmens“, so Dr. Stephan Krumm, Aufsichtsratsvorsitzender der e.GO Mobile AG.

Ariane Martini verantwortet seit Februar 2016 die Abteilung Human Resources. Sie verfügt über internationale Managementerfahrung in den Bereichen Human Resources, Organisationsentwicklung und Kommunikation, die sie sich bei Konzernen wie der BMW AG, L´Oréal Group, Ambev, Foster´s Group und Wolters Kluwer Deutschland GmbH aneignete.

Mit Ariane Martini, Prof. Dr. Günther Schuh (CEO), Dr. Stefan Rudolf (CTO) sowie Theodor Determann (CFO) umfasst der Vorstand der e.GO Mobile AG ab Juli vier Mitglieder. Ariane Martini, CHRO der e.GO Mobile AG: „Für den langfristigen Erfolg des Unternehmens sind die Mitarbeiter entscheidend. Ich freue mich, gemeinsam mit meinem Team die Weiterentwicklung des Personals sowie der Unternehmenskultur zu gestalten.“

 

e.GO Mobile AG
Die e.GO Mobile AG wurde 2015 von Prof. Dr. Günther Schuh als Hersteller von Elektrofahrzeugen gegründet. Auf dem RWTH Aachen Campus nutzen die mehr als 450 Mitarbeiter das einzigartige Netzwerk des Campus mit seinen Forschungseinrichtungen und ca. 360 Technologieunternehmen. In agilen Teams wird an verschiedenen kostengünstigen und kundenorientierten Elektrofahrzeugen für den Kurzstreckenverkehr gearbeitet. Die Serienproduktion des e.GO Life ist im März 2019 im neuen e.GO Werk in Aachen Rothe Erde angelaufen.

www.e-go-mobile.com


Zum 1. Juli 2019 übernimmt Ariane Martini die Position des Chief Human Resources Officer (CHRO) bei der e.GO Mobile AG. Copyright: e.GO Mobile AG


24.06.2019

Handelsblatt: Autobauer e.GO schaltet bei Produktion bald auf 5G um

e.GO und Vodafone kündigen an, ab August über 5G zu funken. Damit sind die Aachener der erste Autobauer, der auf den neuen Übertragungsstandard umstellt.

Aachen. Nach dem Ende der Auktion von 5G-Mobilfunkfrequenzen will ein erster deutscher Autobauer seine Produktion noch in diesem Sommer auf den neuen Übertragungsstandard umstellen. Der Elektroautohersteller e.GO und Vodafone kündigten am Dienstag an, ab August über 5G zu funken.

Auf dem Werk in Aachen wurde eine neue Technik in Betrieb genommen, die schon jetzt eine superschnelle Datenverarbeitung in einem sogenannten Campusnetz ermöglicht – die Daten von e.GO verlassen also zunächst nicht die Anlage und sind damit besonders sicher. Betrieben wird das Campusnetz von Vodafone.

 

 

Link: Handelsblatt




24.06.2019

FAZ.net: Der Elektro-Professor vernetzt seine Autos nun mit 5G

Mit seinem e.GO-Projekt ärgert Günther Schuh die etablierten Autohersteller schon länger. In diesem „Haifischbecken“ hat er sich jetzt einen neuen Partner gesucht und sich viel vorgenommen.

[...]

Rechenzentren direkt an der Produktion

Bekannt geworden ist der Professor als Mitgründer des StreetScooters, das ist der elektrische Lieferwagen, mit dem die Post seit 2014 in Innenstädten ohne Emissionen unterwegs ist. Die Post will ihr Tochterunternehmen inzwischen wieder loswerden, Schuh hat sich schon als Käufer angeboten, kommentiert den Prozess aber gerade nicht. Er hat auch einen anderen Fokus: Nämlich seine eigene Produktion. Schuh sieht e.GO noch als Start-up, auch wenn er schon mehrere Werkshallen in Aachen eröffnet hat. 

Und er schickt sich gerade an, die großen Automobilhersteller schon wieder zu ärgern. Das geht aber nicht alleine. „Wenn Sie als kleiner Fisch in einem großen Haifischbecken mitmachen wollen, brauchen Sie große Partner“, sagt Schuh und grinst während er neben Hannes Ametsreiter steht. Der ist Deutschland-Chef des Telekommunikationskonzerns Vodafone und hat mit Schuh gerade aus dem normalen Werk ein mit dem neuen Mobilfunkstandard vernetztes 5G-Werk gemacht. 

Mit 36 Sendern ist die 8500 Quadratmeter große Halle vernetzt, durch sogenanntes Edge-Computing – also kleine Rechenzentren direkt an der Produktion – soll der gesamte Fertigungsprozess digitalisiert werden. Das wichtigste für Schuh ist dabei, dass es hauptsächlich kabellos ist und alle Informationen in einem System zusammenfließen. Es ist also in der Lieferung erkennbar, welche Teile gerade ankommen, weil diese mit RFID-Chips versehen sind und dann automatisiert erkannt werden.

 

 

Link: FAZ.net




24.06.2019

WELT.de: Erster Autobauer schaltet bei Produktion bald auf 5G-Funk um

Aachen (dpa) - Nach dem Ende der Auktion von 5G-Mobilfunfrequenzen will ein erster deutscher Autobauer seine Produktion noch in diesem Sommer auf den neuen Übertragungsstandard umstellen. Der Elektroautohersteller e.GO und Vodafone kündigten am Dienstag an, ab August über 5G zu funken. Auf dem Werk in Aachen wurde eine neue Technik in Betrieb genommen, die schon jetzt eine superschnelle Datenverarbeitung in einem sogenannten Campusnetz ermöglicht - die Daten von e.GO verlassen also zunächst nicht die Anlage und sind damit besonders sicher. Betrieben wird das Campusnetz von Vodafone.

Große Autokonzerne wie Daimler sind ebenfalls dran an dem Thema, bei ihnen dauert es aber noch länger bis zur 5G-Produktion. Dies liegt auch daran, dass sie eigene Frequenzblöcke nutzen und das lokale Netz selbst betreiben wollen - diese Blöcke müssen aber erst noch von der Bundesnetzagentur zugeteilt werden. e.GO vertraut hingegen auf die Expertise von Vodafone und nutzt 5G-Frequenzen, die sich das Düsseldorfer Unternehmen unlängst in der Mobilfunkauktion der Bundesnetzagentur sichern konnte.

Das Start-up e.GO hat erst im März seine Serienproduktion aufgenommen, bis Jahresende sollen 3000 Stromer fertig werden. Danach ist eine Produktionskapazität von bis zu 30 000 Autos per annum möglich. Die neue Vernetzung mache die Arbeitsabläufe wesentlich effizienter, sagte e.GO-Chef Günther Schuh bei der Vorstellung der eingesetzten Funktechnologien.

 

 

Link: WELT.de






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