28.01.2020

Handelsblatt Journal Energiewirtschaft: Gastbeitrag Prof. Schuh: Die Mobilitätswende braucht Konvergenz

Die Digitalisierung ist der entscheidende Treiber bei dem Megatrend Nachhaltigkeit, aus ökologischer und ökonomischer Sicht. Eine intelligente, digitale Vernetzung vermeidet die Überproduktion, die durch die Industrialisierung entstanden ist, und optimiert den Ressourceneinsatz, der aktuell suboptimal gemacht wird. Besonders deutlich wird dies in Hinblick auf die Mobilität als eine der größten sozialen Errungenschaften unserer Zeit. Wir brauchen heute bessere, intelligentere und effizientere Mobilitätsangebote – aber nicht mehr Verkehr. Emissionen und Schadstoffe sind zuerst in den Ballungsräumen zu reduzieren und Verkehrsinfarkte in den Innenstädten durch weniger Pkw-Individualverkehr aufzulösen. Deshalb muss die Mobilitätswende mit einer urbanen Wende beginnen, die das primäre Ziel verfolgt, die Vielzahl an Einzelaktivitäten aufeinander abzustimmen. Alle Beteiligten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik müssen zudem gemeinsam Individualmobilität zukünftig so gestalten, dass sie komfortabel und bezahlbar ist.

 

 

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10.01.2020

wallstreet:online: E-Auto-Professor Schuh vergleicht seinen e.GO-Volksstromer mit dem Porsche 911

Die e.GO Mobile AG produziert nach eigenen Angaben Deutschlands kostengünstigstes Elektroauto für den Kurzstreckenverkehr. wallstreet:online sprach mit Professor Günther Schuh, Gründer und CEO des Aachener Start-ups für E-Autos. Dabei kam heraus, dass sich der Professor einen e.GO-Börsengang perspektivisch vorstellen kann.

wallstreet:online: Mit dem e.GO Life 20 bieten Sie einen vollelektrischen Kleinwagen für rund 16.000 Euro (vor Kaufprämie) an. Wie schaffen Sie es, so kostengünstig zu produzieren?

Günther Schuh: Der e.GO Life 20 kostet mittlerweile in Deutschland 17.900 Euro, weil wir zusätzliche Freigaben bezahlen und den Eigenanteil an der Umweltprämie kompensieren müssen. Er ist dennoch der günstigste E-Pkw in Deutschland. Es braucht viele technologische Innovationen, um ein E-Auto so günstig herstellen zu können. Der werkzeugarm zu fertigende Aluminium-Profil-Spaceframe schafft die Möglichkeit, das Fahrzeug von innen nach außen effizient montieren zu können. Zusammen mit der relativ kleinen Batterie und dem Verzicht auf eine Lackierung durch eine eingefärbte Kunststoffaußenhaut wird der e.GO Life extrem kostengünstig und gleichzeitig besonders langlebig.

[...]

wallstreet:online: Leichte und kleine Elektroautos wie der e.GO Life sind nicht nur für den Geldbeutel des Kunden gut, sondern haben auch eine deutlich bessere Ökobilanz als ein Tesla Model S mit einem Leergewicht von zwei Tonnen. Welche Rolle spielt der Umwelt- und Klimaschutz in Ihrem Unternehmen?

Günther Schuh: Wir wollen die umweltfreundlichsten und gleichzeitig wirtschaftlichsten Autos überhaupt herstellen. Das ist uns mit dem e.GO Life schon weitgehend gelungen. Wir streben eine Rekordlebensdauer des Autos von 50 Jahren an, indem unser Aluminium-Profil-Spaceframe weder ernsthaft korrodieren kann, noch über Zeit "weich" wird. Der elektrische Powertrain ist fast verschleißfrei und die Kunststoff-Außenhaut unempfindlich. Bei Bedarf oder nach Unfällen kann sie leicht ausgetauscht werden. Dadurch wird der Restwert des e.GO Life auch besonders hoch sein. Die bewusst kleine Batterie wird während des Einsatzes im e.GO Life besonders intensiv genutzt und zum Ende der Garantiezeit von acht Jahren einem Second Life im stationären Betrieb von Solaranlagen zugeführt.
 

 

Link: wallstreet:online




19.12.2019

n-tv Podcast "So techt Deutschland" mit Professor Günther Schuh

Gerne verweisen wir auf die neue Ausgabe des hörenswerten n-tv Podcasts "So techt Deutschland" mit Professor Günther Schuh.

 

Link: n-tv




04.12.2019

Deutsche Welle: E-Pionier Schuh: "Elektroautos werden schon bald die Straßen erobern"

Seine Firma baut bereits bezahlbare Elektroautos: Startup-Gründer Günther Schuh fordert im DW-Gespräch vom Staat mehr Konsequenz bei den Förderprämien für Elektrofahrzeuge.

Deutsche Welle: Herr Professor Schuh, Sie kritisieren die höheren Förderprämien bei dem Verkauf von Elektroautos. Was stört Sie?
Günther Schuh: Ich kritisiere diese Förderprämie nicht grundsätzlich. Es ist offensichtlich notwendig, die zunächst einmal relativ teuren Elektroautos etwas zu unterstützen, damit der Markt anspringt. Als reiner Elektroautohersteller stört mich allerdings die jetzige Planung, nach der diese Förderprämie zur Hälfte vom Staat und zur Hälfte von den Herstellern erbracht werden soll. Die klassischen Autohersteller können Gewinne oder Margen aus dem Verbrennerfahrzeug-Geschäft dazu verwenden und verrechnen. Von meiner Firma kann man das aber meines Erachtens nicht verlangen. Ich kann dieses Geld nicht von margenträchtigen Großfahrzeugen abzweigen. Erstens haben wir von vorne herein schon ein maximal kostengünstiges Fahrzeug konstruiert und zweitens haben wir schon mit einer sehr knappen Marge kalkuliert.

 

Link: Deutsche Welle




21.11.2019

Pressemitteilung: e.GO Mobile AG passt Preise für e.GO Life an

Mehraufwand durch verzögerte Straßenfreigaben und Umweltprämie wird auf den Kaufpreis umgelegt – Vorbesteller nicht betroffen

Aachen, 21. November 2019 – Die e.GO Mobile AG passt die Preise des Elektroautos e.GO Life ab Januar 2020 an. Die Preise der drei Varianten e.GO Life 20, 40 und 60 erhöhen sich zukünftig um jeweils 2.000 Euro. Die verzögerten Straßenfreigaben mehrerer Zulieferkomponenten erhöhten den Entwicklungs- und Materialaufwand für den e.GO Life erheblich.


Die e.GO Mobile AG passt die Preise des Elektroautos e.GO Life ab Januar 2020 an. Copyright e.GO Mobile AG


15.11.2019

LOGISTIK HEUTE: Elektromobilität: Das Scheckheft in der Blockchain

Blockchain gilt als Technologie mit großem Potenzial. Doch wie lassen sich die Vorteile der dezentralen Datenbanken für Supply-Chain-Anwendungen nutzen? Das Elektromobilitätsunternehmen e.GO Mobile entwickelte hierzu seine eigene Methodik.

[...]

Suche nach UseCases

Auch die 2015 gegründete e.GO Mobile AG möchte die Blockchain-Technologie für sich nutzen. Das Portfolio des Start-ups im Bereich der Elektromobilität umfasst das „e.GO Kart“, ein elektrischunterstütztes Kart, den „e.GO Life“, ein kleines E-Stadtfahrzeug, sowie den „e.GO Mover“, einen autonom fahrenden Elektro-Kleinbus.

In Sachen Blockchain suchten e.GO Mobile und die Forschungseinrichtung FIR an der RWTH Aachen gemeinsam mögliche UseCases der Technologie im Umfeld des e.GO Life. Ein identifizierter UseCase adressiert die Erhöhung des Restwertes des Autos nach Benutzung oder beim Weiterverkauf des Gebrauchtwagens.

 

 

Link: LOGISTIK HEUTE






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