31.01.2020

SZ.de: Stadtwerke testen autonome Busse im Olympiapark

  • Die MVG will herausfinden, wie sich autonome Busse im öffentlichen Betrieb bewähren können.
  • Dazu wird mehrere Wochen lang ein elektrisch betriebener Bus auf zwei verschiedenen Ring-Kursen durch den Park fahren.
  • Zunächst ist noch ein Fahrer im Bus, weil das Fahrzeug Umgebungsdaten sammelt

Schon vor zwei Jahren haben die Stadtwerke München (SWM) an ihrem Hauptsitz für ein paar Tage einen autonom fahrenden Elektrobus getestet. Das Modell eines französischen Herstellers fuhr im Innenhof zwischen dem Hintereingang und der Kantine hin und her. Jetzt wollen die SWM bei einem deutlich intensiveren Probelauf herausfinden, wie sich autonome Busse im öffentlichen Betrieb bewähren können. Und zwar im Olympiapark, auf einer Strecke von mehreren Kilometern.

Link: SZ.de




28.01.2020

Handelsblatt Journal Energiewirtschaft: Gastbeitrag Prof. Schuh: Die Mobilitätswende braucht Konvergenz

Die Digitalisierung ist der entscheidende Treiber bei dem Megatrend Nachhaltigkeit, aus ökologischer und ökonomischer Sicht. Eine intelligente, digitale Vernetzung vermeidet die Überproduktion, die durch die Industrialisierung entstanden ist, und optimiert den Ressourceneinsatz, der aktuell suboptimal gemacht wird. Besonders deutlich wird dies in Hinblick auf die Mobilität als eine der größten sozialen Errungenschaften unserer Zeit. Wir brauchen heute bessere, intelligentere und effizientere Mobilitätsangebote – aber nicht mehr Verkehr. Emissionen und Schadstoffe sind zuerst in den Ballungsräumen zu reduzieren und Verkehrsinfarkte in den Innenstädten durch weniger Pkw-Individualverkehr aufzulösen. Deshalb muss die Mobilitätswende mit einer urbanen Wende beginnen, die das primäre Ziel verfolgt, die Vielzahl an Einzelaktivitäten aufeinander abzustimmen. Alle Beteiligten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik müssen zudem gemeinsam Individualmobilität zukünftig so gestalten, dass sie komfortabel und bezahlbar ist.

 

 

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10.01.2020

wallstreet:online: E-Auto-Professor Schuh vergleicht seinen e.GO-Volksstromer mit dem Porsche 911

Die e.GO Mobile AG produziert nach eigenen Angaben Deutschlands kostengünstigstes Elektroauto für den Kurzstreckenverkehr. wallstreet:online sprach mit Professor Günther Schuh, Gründer und CEO des Aachener Start-ups für E-Autos. Dabei kam heraus, dass sich der Professor einen e.GO-Börsengang perspektivisch vorstellen kann.

wallstreet:online: Mit dem e.GO Life 20 bieten Sie einen vollelektrischen Kleinwagen für rund 16.000 Euro (vor Kaufprämie) an. Wie schaffen Sie es, so kostengünstig zu produzieren?

Günther Schuh: Der e.GO Life 20 kostet mittlerweile in Deutschland 17.900 Euro, weil wir zusätzliche Freigaben bezahlen und den Eigenanteil an der Umweltprämie kompensieren müssen. Er ist dennoch der günstigste E-Pkw in Deutschland. Es braucht viele technologische Innovationen, um ein E-Auto so günstig herstellen zu können. Der werkzeugarm zu fertigende Aluminium-Profil-Spaceframe schafft die Möglichkeit, das Fahrzeug von innen nach außen effizient montieren zu können. Zusammen mit der relativ kleinen Batterie und dem Verzicht auf eine Lackierung durch eine eingefärbte Kunststoffaußenhaut wird der e.GO Life extrem kostengünstig und gleichzeitig besonders langlebig.

[...]

wallstreet:online: Leichte und kleine Elektroautos wie der e.GO Life sind nicht nur für den Geldbeutel des Kunden gut, sondern haben auch eine deutlich bessere Ökobilanz als ein Tesla Model S mit einem Leergewicht von zwei Tonnen. Welche Rolle spielt der Umwelt- und Klimaschutz in Ihrem Unternehmen?

Günther Schuh: Wir wollen die umweltfreundlichsten und gleichzeitig wirtschaftlichsten Autos überhaupt herstellen. Das ist uns mit dem e.GO Life schon weitgehend gelungen. Wir streben eine Rekordlebensdauer des Autos von 50 Jahren an, indem unser Aluminium-Profil-Spaceframe weder ernsthaft korrodieren kann, noch über Zeit "weich" wird. Der elektrische Powertrain ist fast verschleißfrei und die Kunststoff-Außenhaut unempfindlich. Bei Bedarf oder nach Unfällen kann sie leicht ausgetauscht werden. Dadurch wird der Restwert des e.GO Life auch besonders hoch sein. Die bewusst kleine Batterie wird während des Einsatzes im e.GO Life besonders intensiv genutzt und zum Ende der Garantiezeit von acht Jahren einem Second Life im stationären Betrieb von Solaranlagen zugeführt.
 

 

Link: wallstreet:online




19.12.2019

Press release: Cerence to Bring First-of-its-Kind Voice and Multi-Modal Interaction to Autonomous, Electric Vehicle at CES 2020

Industry Leaders Cerence, e.GO MOOVE, e.GO Digital and Saint-Gobain Join Forces to Show How Natural Interaction Will Build Trust in Autonomous, Shared and Electric Vehicles

Aachen/Las Vegas, 19 December 2019 – Cerence Inc. (NASDAQ: CRNC), e.GO MOOVE GmbH together with e.GO Digital GmbH, and Saint-Gobain Sekurit today unveiled their plans to showcase a revolutionary, multi-modal experience in the e.GO Mover, an autonomous, electric bus, at the upcoming Consumer Electronics Show (CES) 2020 in Las Vegas.


e.GO Mover Copyright e.GO MOOVE GmbH


19.12.2019

n-tv Podcast "So techt Deutschland" mit Professor Günther Schuh

Gerne verweisen wir auf die neue Ausgabe des hörenswerten n-tv Podcasts "So techt Deutschland" mit Professor Günther Schuh.

 

Link: n-tv




16.12.2019

auto motor und sport: Elektro-Transporter fährt autonom

Nach einem autonom fahrenden Kleinbus stellt e.GO nun eine Transportervariante des Konzeps vor. Der Elektro-Transporter kommt 2020.

Die Firma e.GO MOOVE aus Aachen hat nun eine zweite Variante des Nutzfahrzeugs Mover vorgestellt. Vorangegangen war die Präsentation des Konzeps als Kleinbus für bis zu 15 Personen im Shuttle-Einsatz. Der neue e.GO Cargo Mover baut auf demselben Gerüst auf, hat aber statt des Passagierabteils einen entsprechenden Frachtraum hinter der Fahrerkabine.

Apropos Fahrer: Vorne links muss in fernerer Zukunft künftig nicht zwingend jemand sitzen. Auch wenn ein Shuttle-Bus-Konzept sich eher für automomes Fahren anbietet als der Einsatz des elektrischen Transporters bei Handwerkern oder Lieferdiensten, ist auch der e.GO Cargo Mover bereits jetzt für autonomes Fahren auf Level 4 ausgerichtet.

Level 4 ist die Vorstufe zum vollständig autonomen Fahren, bei der das Fahrzeug den überwiegenden Teil seiner Fahrt selbständig navigiert. Dabei kann das selbstfahrende Auto auch komplexe Verkehrssituationen wie plötzlich auftretende Baustellen ohne Eingriff des Fahrers meistern. Der Fahrer muss dennoch fahrtüchtig sein, um im Bedarfsfall die Fahraufgabe übernehmen zu können. Nachdem dieses Automatisierungslevel jedoch noch nicht zugelassen ist, bleibt auf absehbare Zeit eine Person aus Fleisch und Blut hinter dem Lenkrad.

 

 

Link: auto motor und sport